2003

Am Anfang unserer Arbeit haben wir hauptsächlich Informationen gesichtet und gesammelt.

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2004

Mit der ersten Ausstellung unserer Arbeitsgruppe in der Synagoge wollten wir die Sulzburger Bürger auf unsere Arbeit aufmerksam machen, um Fotos von und Erinnerungen an jüdische Nachbarn zu erhalten.

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Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2004 haben wir uns dann mit einer erweiterten Ausstellung in der Synagoge an einen breiteren Interessentenkreis gewandt:

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2005

Im Juni 2005 konnten wir unsere Ausstellung im Regierungspräsidium Freiburg öffentlich zeigen. Die Initiative dazu ging von Andreas Meckel, Freiburg, aus. Die Ausstellungseröffnung fand am 60. Jahrestag der Kapitulation Deutschlands statt.

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Zur Ausstellung wurde unsere Dokumentation als 300-seitigen Broschüre gedruckt und zum Kauf angeboten.

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Im Oktober 2005 unternahm unsere Gruppe Exkursionen nach Straßburg und ins nördliche Elsaß; Jean Pierre Lambert aus Straßburg hat uns geführt:

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die Synagoge Straßburger Münster Glasfenster: Jesus vor Pilatus

archiv_stra__burg_mikwe archiv_pfaffenhoffenStraßburg Pfaffenhoffen

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Friedhof Ettendorf

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Ingwiller Die Stadtmauer von Neuwiller

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Bouxwiller Hochfelden


Auch eine ehemalige jüdische Gemeinde im Markgräflerland besuchten wir im Herbst: Kirchen, wo uns Herr Weller führte. Bereits 1983 hatte die Gemeinde Kirchen ehemalige jüdische Bürger zu einem Besuch nach Kirchen eingeladen - erst 38 Jahre nach Kriegsende, und doch früh, verglichen mit anderen Gemeinden mit jüdischer Vergangenheit.

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der Friedhof in Kirchen im Ortszentrum

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Gedenkstein für die ehemalige Synagoge

2006

Zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur im Herbst 2006 haben wir gemeinsam mit dem Blauen Haus in Breisach ein Itineraire "Auf den Spuren der Familie Kahn" konzipiert und veranstaltet. Es führte nach Biesheim und Schlettstadt im Elsaß und nach Breisach und Sulzburg.

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2007

Im Januar wurde die Initiatorin unserer Arbeitsgruppe vom Regierungspräsidenten von Ungern-Sternberg zum Neujahrsempfang des Landes eingeladen.

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Intensive Transkriptionsarbeiten an Briefen, die sich die Breisacher jüdische Familie Rosenberg in der Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung geschrieben hatte, beschäftigte uns während des ganzen Jahres. Im September lasen wir in Breisach und Sulzburg öffentlich aus diesen Briefen:

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2008 und 2009

Dies war eine Zeit langer Diskussionen und Auseinandersetzungen mit dem "Freundeskreis ehemalige Synagoge Sulzburg" über die angemessene Form des öffentlichen Gedenkens an die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten Juden, hier in Sulzburg.

Im Sommer 2009 besuchte die 16-köpfige Familie Goldberg - Nachfahren der von Salomon Bloch - Sulzburg. Gemeinsames Abendessen im ehemaligen jüdischen Wirtshaus "Zum wilden Mann".

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die Großeltern Goldberg , Enkel, Kinder und Schwiegerkinder, Busfahrer und einige von uns

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Im Herbst, zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur, lasen wir in Emmendingen aus den Rosenbergbriefen.

2010

Langwierige, doch vergebliche Bemühungen um eine dritte Auflage unserer Broschüre "Jüdisches Leben in Sulzburg, 1900-1940". Es gelang nicht, eine entsprechende Einigung mit dem "Freundeskreises ehemalige Synagoge Sulzburg" zu erzielen.

2011

Wir formieren uns als Gruppe neu und unabhängig: "Initiative jüdische Spuren in Sulzburg"

2012

Am 27. Januar laden wir zur öffentlichen Vorstellung unseres ersten Heftes aus der Reihe "Jüdische Spuren in Sulzburg" ins evangelische Gemeindehaus ein: "Ein Stadtrundgang durch das Sulzburg der 30-er Jahre". Das Interesse war groß, die Resonanz sehr erfreulich.

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Die BZ berichtete über unsere Veranstaltung:

Namen, Biografien und Schicksale (veröffentlicht am Sa, 25. Februar 2012 auf badische-zeitung.de)

Im März 2012: Ein in der Presse angekündigter Stadtrundgang war überwältigend gut besucht. Anschließend fand eine Gesprächsrunde im ehemaligen Gasthaus Krone statt.

Mai - September allmonatliche Führung durch Städtle "Auf jüdischen Spuren".

Recherchen, Erstellung von Texten und Fotos zusammen mit neuen, zusätzlichen Mitarbeitern für unser neues Heft: der jüdische Friedhof.

2013

07.Juli 2013: Präsentation des 2. Heftes "Der jüdische Friedhof im Sulzbachtal" wieder im evangelischen Gemeindehaus nach dem Gottesdienst. Es war feierlich mit Grußworten des neue Sulzburger Bürgermeisters, Herrn Blens, mit den Botschaften von drei Religionsgemeinschaften: Von der evangelischen Pfarrerin, Frau Böhme, dem Vertreter der katholischen Seelsorgeeinheit, Pastoralreferent Alexander Ufer und von Richard Ernst von der jüdischen liberalen Gemeinde Chawurah Gescher. Und Rudolf Lewy, dessen Arbeit und Einsatz für den Friedhof uns zu diesem Heft veranlasst haben, konnte mit seinen 98 Jahren mit uns feiern.

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Bürgermeister Blens
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Pfarrerin Böhme
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Pastoralreferent Ufer Richard Ernst von Chawurah Gescher
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Sibylle Höschele Rudolf Lewy erhält das Heft
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Viktor und Valerie Rosenberg aus USA Das Ehepaar Schmelzer aus Zürich (links), BM Blens

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Willi Sander begrüßt Rudolf Lewy
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Der Plan einer Website entsteht und beschäftigt uns in den kommenden Monaten.
Bis Oktober veranstalten wir allmonatlich Führungen auf dem Friedhof und im Städtle.

2014

Anfang Juli geht unsere Website ins Netz.